All Remembrances

I’m sitting
On the beach
Waiting
For you

The sun goes down
Slowly
But it’s beautiful

My shoes
Are full with sand
I put them on
It hurts

But it doesn’t hurt
So much
Like you

I go into the water
It’s cold, but good
My head is
Under water

It’s fresh
It washes all out
Of my head
And all my rememberances of you

Dezember 2005




Am Abgrund

Ich stehe hier
Am Abgrund
An den Klippen
Direkt vor dem Meer

Ich höre die Wellen rauschen
Unter mir
Es klingt vertraut
Und bekannt

Hier bin ich nun angekommen
Durch viele Umwege
Aber ich bin da

Was hat mich hierher gebracht?
Ich weiß es nicht
Wahrscheinlich Verzweiflung
Und Wehmut

Hier stehe ich nun
Und frage mich
Ob es noch Sinn hat
Sinn mit allem

Der Schmerz hat mich
Innerlich aufgefressen
Nun bin ich am Ende
Am Abgrund

Es scheint so zwecklos
Und auch unausgänglich
Ich weiß nicht weiter
Weiß nicht, wo das Ich geblieben ist

Es ist davon
Einfach verschwunden
Durch die vielen Eindrücke
Die der Seele nicht gut tun

Ich komme mir vor wie in einem Film
Aber es ist Wirklichkeit
Ich stehe hier
Und springe

Endlich

Februar 2006




Ausgegrenzt

Die anderen lachen ohne dich,
du weißt nicht, warum.
Du fühlst dich ausgegrenzt,
warum wohl?
Man beachtet dich noch,
aber nur,
um freundlich zu sein.
Warum wohl?
Um beliebt bei dem Rest der Klasse zu sein.
Du bist beliebt in der Klasse,
aber die zwei,
die mal deine besten Freundinnen waren,
verachten dich regelrecht.
Dieser Schmerz tut nicht nur weh.
Er frisst dich, deine Seele und dein Herz auf,
solange, bis du ein Nichts bist.
Solange, bis du am Boden zerstört bist.
Aber den anderen ist es ja sowieso egal.
Sie merken es nicht einmal,
denn du versuchst alles zu überspielen.
Auch wenn sie dich tief mit einem geschärftem Messer
ins Herz stechen.
Das ist ihnen egal.
Du bildest einen schutzfesten Panzer um dich.
Das ist gut so.
Denn du sollst neu kennenlernen,
was Freundschaft heißt.
Aber nur, wie echte Freundschaft heißt.
Echte Freundschaft!

Ein Freund ist jemand, der die Melodie deines Herzen kennt, und sie dir vorsingt, wenn du sie vergessen hast.

Dezember 2005




Das Leben, ein Geschenk?

Die Abenddämmerung bricht ein
Rot überflutet den Horizont
Stellt alles andere in den Schatten
Auch mich auf dem Handtuch

Ich stehe auf und laufe
Laufe zu den Klippen
Um mir einen Überblick zu verschaffen
Über die Gesamtsituation

Bin ich zufrieden?
Einfach so, wie es ist?
Ich bin mir nicht sicher
Sehnsucht flutet mein Herz

Ich bin so aufgefüllt mit Sehnsucht,
dass ich fast nicht atmen kann
Ich schließe die Augen
Und atme die Seeluft ein

Das Leben ein Geschenk
Sagte man mir
Gib es nicht einfach auf
Und ich glaubte daran

Dann hieß es
Das Leben hat nicht nur Schattenseiten
Manchmal schon
Wenn man nicht weiterweiß

Ich gehe einen Schritt nach vorne
Und habe auf einmal
Keinen Boden mehr unter den Füßen
Ich falle tief hinab

Ich fühle nichts mehr
Nur noch das Aufprallen
Auf dem Wasser
Wie das Wasser mich erfüllt

Ein Schrei war das Letzte
Dann war es vorbei
Ausgepackt und weggeworfen, das Leben
Ohne dass ich es wirklich wollte

März 2006




Ein Tropfen Wasser

Ein Tropfen Wasser
Perlt dein Gesicht hinab
Weißt du, dass mit diesem
Tropfen Wasser
Ein Kind hätte
Überleben können?

Ein Krümel von etwas
Fällt hinunter
Weißt du, dass mit diesem
Krümel von etwas
Ein Kind hätte
Überleben können?

Achtlos
Werfen wir Dinge
Davon
Weit weg
Von uns
Denken nicht
Darüber nach

Denkt daran
Überlegt gut,
Bevor ihr etwas tut
Es könnte später
Wichtig sein
Es könnte später
Verhängnisvoll sein

Dezember 2005




Gute Frage

Wie oft
Habe ich schon
Daran gedacht

Wusste nicht,
Wie es eintreten
Würde

Einfach
Wie ein grauer Nebel?
Seltsam und in
Großen Schritten?

Ich hatte immer
Etwas Angst
Davor

Doch heute
Hoffe ich, dass es kommt
Dass jemand
Mir
Für immer die Stimme
Entnimmt

Hoffe,
Dass jemand
Mir
Für immer das Licht
Von den Augen nimmt
Für immer, damit
Ich all den Kummer
Nicht mehr sehe
Und wahrnehme

Dezember 2005






Immer wenn es schneit...

Ich stehe am Fensterbrett
Schaue nach draußen
Und beobachte
Die Schneeflocken

Zielstrebig gleiten sie hinunter
Doch sie bleiben nicht liegen
Sie schmelzen
Es ist zu warm

Ich sehne mich nach Schnee
Und nach dir
Wir trafen uns
Im Schnee

Dort erfuhren wir,
wer wir wirklich sind
Und lernten uns
Erst richtig kennen

Ich sehne mich
Nach deinem Lächeln
Nach deinen Augen
Nach dir

Ich habe nie gezeigt
Dass es zwischen uns
Mehr ist als nur Freundschaft
Jedenfalls bei mir

Jetzt bist du weit entfernt
Unerreichbar
Fast verschwunden
Und verschollen

Doch in meinem Herz
Wirst du immer da sein
Eingeprägt
Und verewigt

Auf einmal
Stehst du draußen
Im Schneefall
Und wirst nass

Du legst deine Hand
An die Fensterscheibe
Und lächelst
Strahlend

Ich lege meine Hand
Auf die andere Seite der Scheibe
Lächele dich auch an
Du bist da!

Doch nicht wirklich
Deine Umrisse werden unscharf
Und du verschwindest
Lässt mich allein

Februar 2006




Märznacht

Ich irre durch die Nacht
Eine Märznacht
Der Regen prasselt auf mich nieder
Und perlt ab

Seltsam
Der Regen ist warm
Doch ich spüre nichts davon
Mir ist nur
Endlos kalt

Warum nur?
Vor Trauer?
Oder vor Angst?

Die Lichter der Autos schillern
Wenn ich die Augen zukneife
Die Tränen kommen
Und ich sehe nur
Noch ein einziges Tränenmeer

Ich laufe zielstrebig
Auf ein Licht zu
Eine Hupe gellt durch die Nacht
Und eine gewaltige Kraft
Zwingt mich zu Boden

Auf einmal sehe ich dich
Aus dem Auto aussteigen
Und dann sehe ich
Nichts mehr

Als ich aufwache,
Ist alles endlos weiß
Du hältst
Meine eisige Hand

Du hoffst,
Dass ich den Kampf
Für das Leben gewinne

Doch ich schaffe es nicht
Ich verliere
Und schließe
Für immer meine Augen

Januar 2006




Nur du

Du schaust mich ernst an
Ich schaue zurück
Mein Herz schlägt schneller
Doch du, du weißt es nicht

Du lächelst mich zaghaft an
Ich schaue weg
Ich werde rot
Doch du, du merkst es nicht

Du verzauberst mich
Ich lächele dich an
Schmetterlinge machen sich breit
Doch du, du weißt davon nichts

Du bist Amor persönlich
Sorgst in meinem Innern für Aufregung
Du weißt nicht, wie sehr du mich durcheinander bringst
Du, du merkst es einfach nicht

Gehst unbeschwert durchs Leben

Der Gedanke an dich,
Gibt mir Kraft, weiterzuleben
Machst meine zarte Seele stark
Nach all dem, was mir widerfahren ist

September 2005




Schnee

Was ist Schnee?
Schnee ist etwas Weißes
Schnee ist etwas Wunderbares

Schnee ist
Die schlichte Schönheit
Der Natur

Du siehst nur noch weiß
Der Schnee blendet dich
Also: Schnee ist etwas Sonderbares

Schnee fällt
In kleinen Sternen
Auf die Erde nieder

Schnee ist
Ein wunderbares
Geschenk des Himmels

Ein harter Winter
Steht uns bevor
Doch der Schnee
Heitert uns wieder auf

Schnee ist etwas Unbeschreibliches
Schnee ist
Die unglaubliche Schönheit
Der Natur

Dezember 2005




Schneeflocken

Aus dem Fenster
Sehe ich die Schneeflocken
Wie sie langsam heruntergleiten

Langsam
Schichten sich die Flocken
Zu einer Decke

Die Decke behütet
Das Gras vor dem Winter
Leicht grünlich
Schimmert es noch hindurch

Ich widme mich
Anderen Dingen zu
Die Zeit vergeht

Aus dem Fenster
Sehe ich nun weiß
Endlos weiß

Aus dem Fenster
Sehe ich Kinder
Vergnügt im Schnee

Aus dem Fenster
Sehe ich Vögel
Aufgeregt picken sie
Durch die Schneedecke

Aus dem Fenster
Sehe ich
Viel mehr als andere

Hintergründe des Schnees
Flockig liegt er dort
Die Schneekönigin hat es
Gut gemeint [mit uns]

Aus dem Fenster
Sehne ich mich
Schon langsam wieder
Nach dem Frühling

Dezember 2005




Song für einen Schmetterling

Kleiner Schmetterling,
tief in meinem Herzen,
schlüpfe endlich
aus deinem Kokon

Kleiner Schmetterling,
du kennst als einziger
mein Lebenslied in Moll
Singe es!

Singe es,
damit mein Herz versteht,
wer ich
wirklich bin

Kleiner Schmetterling,
entfalte deine Flügel
Zerbrechlich, aber
Lass mich frei!

Kleiner Schmetterling,
lass mich frei
Und zeige mir,
wie ich wirklich bin

Lass endlich zu,
dass ich so leben kann,
wie es mir
bestimmt ist

Es wird Frühling
Kleiner Schmetterling,
im meinem Herzen
Es ist deine Zeit

Kleiner Schmetterling,
fliege davon und
sammele gute
und schlechte Erfahrungen

Kleiner Schmetterling,
mach eine Weltreise für mich,
damit du im Winter
wieder zu mir zurückkehrst


Song for a butterfly (englische Version)

Little butterfly,
deep in my heart,
slip at last
out of your cocoon

Little butterfly,
you know as the only one
my life song in minor
Sing it!

Sing it,
that my heart understands,
who I
really am

Little butterfly,
unfold your wings
Breakable, but
Let me free!

Little butterfly,
let me free
And show me,
how I really am

Admit at last,
that I can live so,
how it should be
to me

Spring comes
Little butterfly,
in my heart
It’s your time

Little butterfly,
fly away and
collect good
and bad experiences

Little butterfly,
make a world journey for me,
that you come back
in the winter to me

März 2006




Sumpf der Trauer (für Alissa)

So verzweifelt
Sind wir
Warum?

Niemand von uns
Wollte es je
Aber wir können
Auch
Nichts dafür

Hinter Rücken
Getuschelt
Hört man
Den neuesten Klatsch
Über uns...

Wir sinken immer
Tiefer
In Depressionen
Hinein
Und zweifeln
An uns selbst

Wie gerne würde
Ich dich aus dem Loch
Herausholen
Doch, ich stecke
Selber drin
Wir brauchen jemanden,
Der uns aus dem Sumpf
Herauszieht
Doch schnell, bevor es
Zu spät ist

Dezember 2005




Verlassen

Verlassen

Ich stehe hier
Warte auf dich
Vergeblich

Du sagtest noch,
Dass du kommen würdest
Alles Schwindel,
Alles Betrug

Ich suche dich
Gehe am Strand entlang
Der Sand knirscht
Unter meinen Schuhen

Doch du bist nicht da
Wieso tust du mir das an?
Ich frage mich
Hat es noch Sinn
Mit uns beiden

Du stehst da
Mit einem anderen Mädchen
Du umarmst sie
So zärtlich,
Wie du es nur
Bei mir getan hast

Du küsst sie
Warum?
Du küsst sie so zärtlich
Wie du es nur
Bei mir getan hast

Ich kann meine Wut
Auf Dich
Nicht beschreiben

Doch es ist auch Enttäuschung
Warum tust du mir das an?
Ich hatte dich geliebt
Obwohl: Ich liebe dich immer noch

Verstehst du das nicht?
Ich liebe dich
Für immer und ewig
Doch du
Du zerstörst diese Empfindung
Du zerstörst
Alles, was ich für dich fühle

Es tut mir weh,
Doch: Es ist zu Ende
Aus mit uns
Für immer und ewig

Dezember 2005




Wege ins Nichts

Ein seltsamer Schmerz
Sticht mich
In mein Herz

Kaum zu glauben
Diesen Schmerz
Verbreitet jemand
Den ich nicht einmal
Richtig kenne

Warum tut er mir das an?
Warum bezaubert er
Mich immer wieder?
Unmöglich

Das darf nicht wahr sein
Denn es tut weh
Ich will ihn vergessen
Doch es ist schwierig

Schwieriger,
Als es sich anhört
Ich möchte es auch
Nicht wirklich

Trennen tut weh
Du kannst es nicht
Also trenne ich mich von dir
Und springe
Ins Nichts

Dezember 2005




Wieder vereint

Ich schaue mich
Noch einmal um
Tatsächlich!
Du bist es

Du hast keine Ahnung
Wie sehr
Ich dich vermisst habe

Unglaublich!
Endlich wieder vereint
Wie ein Puzzle
Ohne dich
Fehlt etwas an mir

Endlich wieder vereint
Nun für immer vereint
Ewig werden wir
Zusammenbleiben

Eine warme Sommerbrise
Weht mir
Durch das Haar
Spielt mit ihnen

Du lächelst
Du weißt nicht
Wie ich ständig
Nach deinem Lächeln
Gelechzt habe

Endlich wieder vereint
Nichts wird uns
Je wieder
Auseinanderbringen

Dezember 2005




Wo bist du?

Ich stehe hier
In der kalten Winternacht
Wo du mich verlassen hast
Ganz alleine

Ich weiß nicht
Warum du das getan hast
Ich wollte nicht
Dass ich dich verliere

Es ist dunkel
Es ist schon spät
Ich warte auf etwas
Doch ich weiß nicht auf was

Wo bist du?
Ich suche dich in der Dunkelheit
Doch du bist nicht da
Nicht mehr so wie früher

Ich hauche deinen Namen in die Nacht
Die Wolken verdampfen
In den dunklen Himmel
Genau wie du


Where are you?

I’m standing here
In the cold winter night
Where you left me
All alone

I don’t know
Why you did this
I didn’t want
To lose you

It is dark
It is already late
I’m waiting for something
But I don‘t know for what

Where are you?
I’m looking for you in the dark
But you aren’t there
Not, like it was at one time

I blow your name into the night
The clouds vaporize
Into the dark sky
Just like you

Dezember 2005




Zwei Gesichter (Für Charlie und Larissa)

Du weißt nicht,
Wie ich bin
Ich weiß nicht,
Wie du bist

Hinter Seelen steckt
Mehr
Als wir denken
Viel mehr

Menschen
Sind tiefgründiger
Und anders
Als sie erscheinen

Du weißt nicht,
Was hinter mir steckt
Ist das nicht manchmal
Gut so?

Also:
Lerne einen Menschen
Besser kennen
Bevor du ihn
Beurteilst

Dezember 2005


© Michaela Alka 2005/2006
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